Hausregeln des Schloss der O

Für Wochenenden und Abendveranstaltungen

Die Veranstaltungen des Schloss der O leben von Haltung, Respekt, Vertrauen, Stil und einer gemeinsamen Bereitschaft, sich auf einen besonderen Raum einzulassen. Diese Hausregeln dienen dem Schutz aller Gäste, dem Gelingen der Veranstaltung und dem Erhalt jener Atmosphäre, die das Schloss der O ausmacht.

Wer an einer Veranstaltung teilnimmt, erkennt diese Regeln als verbindlich an.

1. Geltungsbereich

Diese Hausregeln gelten für sämtliche Wochenenden und Abendveranstaltungen des Schloss der O, unabhängig davon, ob sie in einem Schloss, Hotel, Landhaus oder einer anderen geeigneten Location stattfinden.

Sie ergänzen die geltenden AGB und sind für alle Gäste verbindlich.

2. Grundhaltung und Miteinander

Im Schloss der O begegnen wir einander mit Respekt, Disziplin, Achtsamkeit und Würde.

Erwünscht sind Stil, Höflichkeit, Verlässlichkeit und ein feines Gespür für Grenzen, Atmosphäre und die Menschen im Raum.

Nicht geduldet werden insbesondere:

  • respektloses oder übergriffiges Verhalten
  • Belästigungen und Grenzüberschreitungen
  • diskriminierende, rassistische, sexistische, queerfeindliche oder menschenverachtende Äußerungen
  • aggressives, provozierendes oder bewusst störendes Verhalten
  • jede Handlung, die den geschützten Charakter der Veranstaltung gefährdet

Vielfalt ist im Schloss der O willkommen. Das gilt auch für unterschiedliche Sichtweisen und Lebensentwürfe. Kein Platz besteht jedoch für rechtsextreme Ideologien, demokratiefeindliche Haltungen, völkisches Denken oder jede andere Form der Menschenverachtung. Wer solche Positionen vertritt oder verbreitet, ist nicht Teil dieses Raumes.

3. Dresscode

Die Kleidung ist Teil der Atmosphäre und damit Teil der Veranstaltung selbst.

Bei Wochenenden gilt:

Herren erscheinen mindestens im eleganten dunklen Anzug. Dezent, stilvoll, präsent. Haltung zeigt sich nicht nur im Blick.

Damen bewegen sich zwischen Nacktheit und O-Kleid, in Hüllen, die mehr offenbaren als verbergen, sofern sie sich dem Geist der Geschichte der O entsprechend öffnen lassen.

Alltagskleidung bleibt draußen.

Bei Abendveranstaltungen gilt:

Der Dresscode richtet sich nach dem jeweiligen Thema der Veranstaltung und wird im Vorfeld bekanntgegeben. Auch hier gilt: Gewünscht ist eine Erscheinung, die dem Rahmen gerecht wird. Wer sich dem Stil des Abends entzieht, entzieht sich dem Raum.

Der Veranstalter behält sich vor, Gäste mit unpassender Kleidung nicht zur Veranstaltung zuzulassen oder einzelne Bereiche nicht zu öffnen.

4. Diskretion und Fotoverbot

Diskretion ist keine höfliche Empfehlung, sondern Grundlage des Hauses.

Es gilt ein strenges Foto-, Film- und Aufnahmeverbot. Dies umfasst insbesondere:

  • Fotografieren
  • Filmen
  • Tonaufnahmen
  • Bildschirmaufnahmen
  • Weitergabe von Bild-, Video- oder Tonmaterial
  • Veröffentlichung von Eindrücken, die Rückschlüsse auf andere Gäste zulassen

Mobiltelefone sind so zu verwenden, dass weder die Privatsphäre anderer Gäste noch die Atmosphäre der Veranstaltung beeinträchtigt werden.

Namen, Gesichter, Begegnungen, Gespräche und persönliche Details anderer Gäste verlassen den geschützten Raum der Veranstaltung nicht.

5. Konsens, Grenzen und Safeword

Im Schloss der O gilt ausnahmslos: Alles geschieht freiwillig, einvernehmlich und auf Grundlage klarer Kommunikation.

Grenzen sind jederzeit zu respektieren. Ein Nein ist ein Nein. Ein Zögern ist kein Ja. Schweigen ist keine Zustimmung.

Bei Veranstaltungen des Schloss der O gilt als Safeword-System grundsätzlich der Ampelcode:

  • Grün = alles in Ordnung
  • Gelb = langsamer, vorsichtiger, Unsicherheit, Grenze nähert sich
  • Rot = sofortiger Stopp

Sobald Gelb oder Rot geäußert wird, ist unverzüglich entsprechend zu reagieren.

Niemand ist verpflichtet, an einem Programmpunkt, einer Dynamik, einer Szene oder einer Interaktion teilzunehmen.

6. Berührungen, Kontaktaufnahme und Abstimmung

Niemand wird ungefragt berührt, bedrängt oder in eine intime, körperliche oder emotionale Situation gedrängt.

Jede Annäherung hat mit Respekt, Takt und Aufmerksamkeit zu erfolgen.

Soweit es dem Rahmen und der Struktur der jeweiligen Veranstaltung entspricht, hat vor einer vertieften Annäherung oder Einbindung in eine Dynamik zunächst eine Abstimmung mit dem Herren der O zu erfolgen. Diese Abstimmung dient nicht der Zierde, sondern der Klarheit, dem Schutz des Rahmens und dem Respekt gegenüber dem Setting.

Ein vermeintlich passender Moment ersetzt keine Zustimmung.

7. Rollen, Spiel und Verantwortung

Inszenierung, Rollenspiel, Dynamik oder Atmosphäre sind niemals ein Freibrief für Grenzüberschreitungen.

Auch dort, wo mit Rollen gearbeitet wird, bleibt die Verantwortung real. Die Würde des Gegenübers bleibt unantastbar.

Wer Spiel mit Macht verwechselt oder Stil mit Rücksichtslosigkeit, hat den Sinn des Hauses nicht verstanden.

8. Alkohol und Drogen

Alkohol ist in Maßen erlaubt, sofern er weder die eigene Kontrolle noch die Sicherheit und das Wohlbefinden anderer beeinträchtigt.

Drogen sind nicht gestattet.

Wer erkennbar unter Drogen steht, andere gefährdet, die Kontrolle über sich verliert oder die Atmosphäre der Veranstaltung erheblich stört, kann ohne weitere Diskussion von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.

9. Rückzugsräume, Zimmer und geschützte Bereiche

Private Zimmer, Schlafbereiche und persönliche Rückzugsorte sind besonders zu achten.

Das Betreten fremder Zimmer oder geschützter Bereiche erfolgt ausschließlich mit ausdrücklicher Erlaubnis.

Rückzug ist zu respektieren. Wer sich entzieht, erklärt damit nichts, außer dass er oder sie gerade Abstand möchte. Auch das ist ohne Diskussion anzunehmen.

10. Gemeinschaft und Rahmen

Die Veranstaltungen des Schloss der O leben auch von einem gemeinsamen Rahmen. Dazu gehören gemeinschaftliche Mahlzeiten, Absprachen, Zeiten und der respektvolle Umgang mit den gemeinsam genutzten Räumen.

Erwartet werden:

  • Pünktlichkeit im Rahmen des Programms
  • Rücksicht in Gemeinschaftsbereichen
  • angemessener Umgangston
  • Achtsamkeit gegenüber Location, Mobiliar und Atmosphäre

Nicht erwartet wird Mithilfe im organisatorischen Sinn, sofern dies nicht ausdrücklich angekündigt wurde.

11. Hausrecht und Weisungsbefugnis

Das Hausrecht liegt beim Veranstalter beziehungsweise bei den von ihm benannten Personen.

Den Anweisungen des Veranstalters, des Teams und der für den Ablauf verantwortlichen Personen ist Folge zu leisten.

Wer Diskussionen über Grenzen, Regeln oder Entscheidungen an Stellen führt, an denen Klarheit erforderlich ist, stört den Rahmen und riskiert den Ausschluss.

12. Verstöße und Konsequenzen

Leichte Verstöße können zu einem klärenden Gespräch und einer Verwarnung führen.

Eklatante Verstöße führen zum sofortigen Ausschluss. Dazu zählen insbesondere:

  • Übergriffigkeit
  • Missachtung von Grenzen oder Safewords
  • Verstöße gegen Diskretion und Fotoverbot
  • diskriminierende oder menschenverachtende Äußerungen
  • aggressives Verhalten
  • Drogenkonsum
  • erheblicher Kontrollverlust durch Alkohol
  • Störung des geschützten Rahmens in schwerwiegender Weise

Im Falle eines Ausschlusses besteht in der Regel kein Anspruch auf Rückerstattung.

13. Schlussgedanke

Das Schloss der O ist ein Ort für Menschen, die Freiheit nicht mit Beliebigkeit verwechseln, Stil nicht für Fassade halten und Respekt nicht als Nebensache behandeln.

Wer diesen Raum betritt, betritt ihn nicht nur als Gast, sondern als Teil einer Haltung.

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